WIE WIR WOLLEN

07. November 2022
HALLE: 18:30 PUSCHKINO, Kardinal-Albrecht-Straße 6 Kleine Theaterstraße 10, 06108 Halle (Saale). Mit anschließender Gesprächsrunde.

08. November 2022
BRATISLAVA: 18:00 Goethe-Institut Bratislava, im Rahmen des One World Human Rights Film Festival Slovakia. Mit anschließender Gesprächsrunde.

10. November 2022
BERLIN: 19:00, Frauenkreise, Chorinerstraße 10 10119 Berlin. Mit anschließender Gesprächsrunde.
REGENSBURG: 19:30, Kino Andreasstadl, Andreasstraße 28, 93059 Regensburg, Deutschland

17. November 2022
MÜNCHEN: 17:30 Rio Filmpalast, Rosenheimer Straße 46, 81669 München. Mit anschließender Gesprächsrunde.

25. November 2022
KIEL: 17:00 Online-Screening mit anschließender Podiumsdiskussion. Mit Angela Reinhard (Profamilia), Valentina Chiofalo (Legal Team Doctors for Choice). Moderation: Alexandra Ehlers, (Landesfrauenrat Schleswig-Holstein e.V.); unterstützt durch Fenja Rathjen und Isabelle Süßmann (beide Gleichstellungsstelle, FH Kiel)

26. November 2022
KÖLN: [ku:] Bayenstraße 11, 50678 Köln.

27. November 2022
BERLIN: 19:00 Frauenzentrum Schokofabrik, Mariannenstraße 6, 10997 Berlin. Mit anschließender Gesprächsrunde.

03. Dezember 2022
MÜLHEIM (RUHR): 20:00, Film:gesellschaft im Makroscope, Friedrich-Ebert-Straße 48, 45468 Mülheim an der Ruhr. Anschließend Gespräch mit Kuratorin Natascha Frankenberg.

05. Dezember 2022
WIEN: 17:30, Stadtkino Wien, Akademiestr. 13, 1010 Wien. In Kooperation mit “Abtreiben ist okay!”. Mit anschließender Gesprächsrunde.

09. Dezember 2022
KOBLENZ: 19:00, Medienladen, Markenbildchenweg 38, Im Kurt-Esser-Haus 2OG, 56068 Koblenz. Organisiert von Feministas Koblenz.

WIE WIR WOLLEN ist ein kollektives, filmisches Portrait, in dem 50 Individuen, die in Deutschland eine ungewollte Schwangerschaft abgebrochen haben, zu Wort kommen. Persönlich, nachdenklich, gespickt mit Witzen und Momenten der Empörung, bieten diese Erzählungen ein ermutigendes Gegennarrativ zum gesellschaftlichen Tabu rund um Abtreibungen.

In Deutschland, wo Abtreibungen immer noch als Straftat gelten und das ungeborene Leben unter rechtlichem Schutz steht, wird der Zugang weiterhin erschwert durch einen bundesweiten Ärztinnenmangel sowie ein sich ausbreitendes Netzwerk an christlichen Fundamentalist*innen.

WIE WIR WOLLEN blickt über die pro-choice / anti-choice Dichotomie hinaus, um kritisch zu hinterfragen, was es überhaupt bedeutet, eine freie Entscheidung zu treffen – in einer Gesellschaft, die Menschen durch cisheteronormative, rassistische, kapitalistische und be_hindertenfeindliche Strukturen unterdrückt

Welche Entscheidungsmöglichkeiten gibt es für wen und warum?

Ein Sprechchor aus Frauen, trans und nicht-binären Personen unterbricht sein alltägliches Leben, bestehend aus Arbeit, Erholung und Freizeit, und tritt in die Erzähler*innenrolle vor. Der Chor ersetzt die allwissende Offstimme des Dokumentarfilms und strebt als erzählerisches Mittel einen feministischen filmischen Blick an.

Im Jahr 2021 wurde Paragraph 218, der Abtreibungen in Deutschland unter Strafe stellt, 150 Jahre alt. Vor dem Hintergrund eines weltweiten Angriffs auf reproduktive Rechte, ist WIE WIR WOLLEN ein zeitgemäßer Beitrag zum internationalen Kampf für körperliche Selbstbestimmung.