WIE WIR WOLLEN

14. September 2022
PORTO: 17:30 Casa Comum, Reitoria da U. Porto, Praca Gomes Teixeria. International Competition of the Porto Femme Film Festival.

16. September 2022
POTSDAM: 20:00 Thalia Kino Potsdam, Rudolf-Breitscheid-Straße 50, 14482 (Eine Veranstaltung des Frauenpolitischen Rats Land Brandenburg e.V.). Mit anschließendem Filmgespräch.

21 September 2022
MAINZ: 19:00 Bar Jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, 55116 (Eine Veranstaltung von pia Mainz). Mit anschließender Gesprächsrunde.

25. September 2022
HAMBURG: 19:00 Kulturladen St Georg, Alexanderstraße 16, 20099

28. September 2022
BERLIN: 18:30 Kino Central, Rosenthaler Str. 39, 10178. Von FFbiZ veranstaltet. Mit anschließendem Filmgespräch.
FLENSBURG: 18:30 NORDER147. Norderstr. 147, 24939. Eine Veranstaltung des Flensburger Frauenforums.
OFFENBACH: 18:00 filmklubb, Isenburgring 36, 63069 Mühlheim. Eine Veranstaltung der HBS-Hessen.
PASSAU: Cineplex, Am Nibelungenpl. 5a, 94032 Passau. Eine Veranstaltung von pro Familia Passau, Amnesty International und dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Passau.

29. September 2022
BERLIN: 18:30 AWO Margaretentreff Zachertstr. 52 10315. Mit anschließendem Filmgespräch.
CHEMNITZ: 18:30 Subbotnik e.V., Vettersstraße 34a, 09126. Von Profamilia mitveranstaltet.

01. Oktober 2022
MÜNCHEN: 18:15 Kino Neues Maxim. Eine Veranstaltung der Petra-Kelly-Stiftung. Anschließend Q&A mit den Regisseurinnen.

04. Oktober 2022
WÜRZBURG: Central im Bürgerbräu, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg


14. Oktober 2022
WERNIGERODE: Hochschule HARZ, Friedrichstraße 57-59, 38855 Wernigerode


10. November 2022
BERLIN: Frauenkreise, Chorinerstraße 10 10119 Berlin. Mit anschließender Gesprächsrunde.

WIE WIR WOLLEN ist ein kollektives, filmisches Portrait, in dem 50 Individuen, die in Deutschland eine ungewollte Schwangerschaft abgebrochen haben, zu Wort kommen. Persönlich, nachdenklich, gespickt mit Witzen und Momenten der Empörung, bieten diese Erzählungen ein ermutigendes Gegennarrativ zum gesellschaftlichen Tabu rund um Abtreibungen.

In Deutschland, wo Abtreibungen immer noch als Straftat gelten und das ungeborene Leben unter rechtlichem Schutz steht, wird der Zugang weiterhin erschwert durch einen bundesweiten Ärztinnenmangel sowie ein sich ausbreitendes Netzwerk an christlichen Fundamentalist*innen.

WIE WIR WOLLEN blickt über die pro-choice / anti-choice Dichotomie hinaus, um kritisch zu hinterfragen, was es überhaupt bedeutet, eine freie Entscheidung zu treffen – in einer Gesellschaft, die Menschen durch cisheteronormative, rassistische, kapitalistische und be_hindertenfeindliche Strukturen unterdrückt

Welche Entscheidungsmöglichkeiten gibt es für wen und warum?

Ein Sprechchor aus Frauen, trans und nicht-binären Personen unterbricht sein alltägliches Leben, bestehend aus Arbeit, Erholung und Freizeit, und tritt in die Erzähler*innenrolle vor. Der Chor ersetzt die allwissende Offstimme des Dokumentarfilms und strebt als erzählerisches Mittel einen feministischen filmischen Blick an.

Im Jahr 2021 wurde Paragraph 218, der Abtreibungen in Deutschland unter Strafe stellt, 150 Jahre alt. Vor dem Hintergrund eines weltweiten Angriffs auf reproduktive Rechte, ist WIE WIR WOLLEN ein zeitgemäßer Beitrag zum internationalen Kampf für körperliche Selbstbestimmung.