WIE WIR WOLLEN

29 April 2022 – 18:30 Uhr in der Dansk Centralbibliothek, 124939 Flensburg, Norderstr. 59.

19 Mai 2022 – 20:00 im Delphi Lux, Yva-Bogen, Kantstraße 10, 10623 Berlin. Mit anschließender Podiumsdiskussion. Organisiert von dem FFBiZ.

25 Mai 2022 – 19:00 Theater am Campus Eberhard-Leibnitz-Straße 2, 06217 Merseburg, Lücken_los Festival 2022

27 Mai 2022 – 19:00 in der Zwille im Reuleaux-Haus, Eisenbahnlehranlage (SE-RH) Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin.

27 Mai 2022 – 19:00 in der Zwille im Reuleaux-Haus, Eisenbahnlehranlage (SE-RH) Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin.

09. Juni 2022 – Zentralkino Dresden, Kraftwerk Mitte 16, 01067 Dresden. Mit anschließender Podiumsdiskussion.

16. Juni 2022 – 18:30 Freiluftkino Hasenheide, (Open Air Neukölln Bühne), Hasenheide, 10967 Berlin. Mit anschließender Podiumsdiskussion.

29. Juni 2022 – Universität zu Lübeck – Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL). Mit anschließender Podiumsdiskussion.

WIE WIR WOLLEN ist ein kollektives, filmisches Portrait, in dem 50 Individuen, die in Deutschland eine ungewollte Schwangerschaft abgebrochen haben, zu Wort kommen. Persönlich, nachdenklich, gespickt mit Witzen und Momenten der Empörung, bieten diese Erzählungen ein ermutigendes Gegennarrativ zum gesellschaftlichen Tabu rund um Abtreibungen.

In Deutschland, wo Abtreibungen immer noch als Straftat gelten und das ungeborene Leben unter rechtlichem Schutz steht, wird der Zugang weiterhin erschwert durch ein bundesweites Ärztinnenmangel sowie ein sich ausbreitendes Netzwerk an christlichen Fundamentalist*innen.

WIE WIR WOLLEN blickt über die pro-choice / anti-choice Dichotomie hinaus, um kritisch zu hinterfragen, was es überhaupt bedeutet, eine freie Entscheidung zu treffen – in einer Gesellschaft, die Menschen durch cisheteronormative, rassistische, kapitalistische und be_hindertenfeindliche Strukturen unterdrückt.

Welche Entscheidungsmöglichkeiten gibt es für wen und warum?

Ein Sprechchor aus Frauen, trans und nicht-binären Personen unterbricht sein alltägliches Leben, bestehend aus Arbeit, Erholung und Freizeit, und tritt in die Erzähler*innenrolle vor. Der Chor ersetzt die allwissende Offstimme des Dokumentarfilms und strebt als erzählerisches Mittel einen feministischen filmischen Blick an.

Im Jahr 2021 wurde Paragraph 218, der Abtreibungen in Deutschland unter Strafe stellt, 150 Jahre alt. Vor dem Hintergrund eines weltweiten Angriffs auf reproduktive Rechte, ist WIE WIR WOLLEN ein zeitgemäßer Beitrag zum internationalen Kampf für körperliche Selbstbestimmung.