WIE WIR WOLLEN

31. Januar 2023
AACHEN: 19:00, Queerrefereat Aachen e.V.,Trichtergasse 14, 52064 Aachen.

02. Februar 2023
BERLIN: 19:00, Regenbogenkino, Lausitzerstr. 22, 10999 Berlin. Organisiert von der KinoAG des Femstreik Berlin. Mit anschließender Diskussion mit der Co-Regisseurin.

03. Februar 2023
WÜRZBURG: 19:00, Kulturzentrum Cairo, Fred-Joseph-Platz 3, 97082 Würzburg. Organisiert von den kritischen Mediziner:innen Würzburg. Mit anschließender Online Diskussion mit der Regisseurin.

27. Februar 2023
BERLIN: 19:30, BLage, Mareschstraße 1, 12055 Berlin. Mit anschließender Diskussion.

01. März 2023
LEIPZIG: 20:00, Ostpassage Theater, Konradstr. 27 (über ALDI) 04315 Leipzig. Mit anschließender Diskussion.

06. März 2023
HANNOVER: Kino am Raschplatz, Raschplatz 5, 30161 Hannover. Mit anschließender Diskussion.

13. März 2023
ROSTOCK: 19:00, Lichtspieltheater Wundervoll, Friedrichstraße 23, 18057 Rostock. Mit anschließender Diskussion mit Pro Familia und Kritische Medizin Rostock.

16. März 2023
GÖTTINGEN: 19:30, Kino Lumière, Geismar Landstraße 19, 37083 Göttingen. Organisiert vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung Göttingen.

20. März 2023
DÜSSELDORF: Bambi Filmstudio Kino, Klosterstraße 78, 40211 Düsseldorf

WIE WIR WOLLEN ist ein kollektives, filmisches Portrait, in dem 50 Individuen, die in Deutschland eine ungewollte Schwangerschaft abgebrochen haben, zu Wort kommen. Persönlich, nachdenklich, gespickt mit Witzen und Momenten der Empörung, bieten diese Erzählungen ein ermutigendes Gegennarrativ zum gesellschaftlichen Tabu rund um Abtreibungen.

In Deutschland, wo Abtreibungen immer noch als Straftat gelten und das ungeborene Leben unter rechtlichem Schutz steht, wird der Zugang weiterhin erschwert durch einen bundesweiten Ärztinnenmangel sowie ein sich ausbreitendes Netzwerk an christlichen Fundamentalist*innen.

WIE WIR WOLLEN blickt über die pro-choice / anti-choice Dichotomie hinaus, um kritisch zu hinterfragen, was es überhaupt bedeutet, eine freie Entscheidung zu treffen – in einer Gesellschaft, die Menschen durch cisheteronormative, rassistische, kapitalistische und be_hindertenfeindliche Strukturen unterdrückt

Welche Entscheidungsmöglichkeiten gibt es für wen und warum?

Ein Sprechchor aus Frauen, trans und nicht-binären Personen unterbricht sein alltägliches Leben, bestehend aus Arbeit, Erholung und Freizeit, und tritt in die Erzähler*innenrolle vor. Der Chor ersetzt die allwissende Offstimme des Dokumentarfilms und strebt als erzählerisches Mittel einen feministischen filmischen Blick an.

Im Jahr 2021 wurde Paragraph 218, der Abtreibungen in Deutschland unter Strafe stellt, 150 Jahre alt. Vor dem Hintergrund eines weltweiten Angriffs auf reproduktive Rechte, ist WIE WIR WOLLEN ein zeitgemäßer Beitrag zum internationalen Kampf für körperliche Selbstbestimmung.